Die Mühle, lange im Dornröschenschlaf, erstrahlt heute in neuem Glanz. Ferienwohnungen im historischen Stil, detailgetreu saniert und mit Namen wie „Mehlkammer“ oder „Backstube“, erzählen von der Geschichte des Hauses und öffnen zugleich Türen für Gäste aus nah und fern. Für diese behutsame Wiederbelebung wurde Eckert 2025 mit dem Denkmalpreis des Bezirks Oberpfalz ausgezeichnet.
Doch die Vision geht weit über die Mauern hinaus. Eckert versteht die Mühle als Dorfmittelpunkt für Jung und Alt. Ein „Mühlenladl“ zur Nahversorgung, ein Vielfalt-Stodl für Hochzeiten, Vereinsfeiern zum geselligen Beisammensein, für Märkte, Messen, Knzerte, Kabarett und was das Leben freut! Mit der Mühle als Dreh- und Angelpunkt ist hier ein Dorfkern entstanden, der bereichert, das Dorf versorgt und Besucher in die Region lockt.
„Anpacken, machen, die Leute mitnehmen – Marco Eckert schafft Orte für ein gutes Miteinander“, fasst HeimatEntwicklerin Cornelia Müller seine Haltung zusammen. Genau diese Haltung spiegelt sich im Engagement wider: Die Mühle ist nicht nur ein Bauwerk, sondern ein Symbol für die Verbindung von Geschichte und moderner Lebensqualität.
Ein Preis mit Signalwirkung
„Kultur ist kein Privileg der Ballungszentren. Kultur findet auch im ländlichen Raum statt – und in der Oberpfalz auf höchstem Niveau“, betonte Bezirkstagspräsident Franz Löffler bei der Preisverleihung im Schloss Theuern (OberpfalzECHO.) Mit der Auszeichnung wird deutlich: Die Alte Mühle Mähring ist mehr als ein gelungenes Bauprojekt. Sie ist ein Impuls für die Region, ein Beispiel dafür, wie Heimat und Zukunft zusammenfinden. Mit diesem Preis ist das Gebäude gewürdigt, doch was ist ein Denkmal ohne den, der es zu schätzen weiß. Die Mühle könnte nur schön saniert sein, aber hier ist sie zum Impulsgeber geworden und ist es auch für die Zukunft: Das alles ist nur durch Marco Eckerts Hände, Herz und seine Begeisterung entstanden – durch seine unglaubliche Anpacker- und Machermentalität!